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Frequently Asked Questions


Die Beschnittzugabe ist der Bereich der Druckdaten, der über das Endformat hinaus geht. Er wird benötigt, um einen randabfallenden Druck realisieren zu können. In der Weiterverarbeitung wird die Beschnittzugabe abgeschnitten.

Schwarze und graue Objekte, wie z. B Texte oder Linien, sollten immer in reinem Schwarz angelegt werden (z. B. Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 60% oder Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100%). Tiefschwarz wie z. B. Cyan 40%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100%. ist für Texte und Linien nicht zu empfehlen, da es leicht zu Blitzern durch Passungenauigkeiten kommen kann.
Bei schwarzen Flächen lässt sich ein Tiefschwarz durch das Zufügen anderer Farbanteile (z.B. Cyan 30%, Magenta 20%, Gelb 10%, Schwarz 100%) erreichen. Je nach Geschmack lassen sich andere Farbanteile so lange beimischen, bis der maximale Farbauftrag des Produktes erreicht ist.

Ihre gelieferten Daten werden bei unserem Datencheck auf bestimmte Kriterien
hin untersucht.
  • Format korrekt
  • Schriften eingebettet
  • Farbraum korrekt (CMYK)
  • unzulässige Sonderfarben enthalten
  • Seitenzahl korrekt
  • Position, Stand und Ausrichtung der Daten im PDF korrekt (siehe Datenblatt)
  • maximaler Farbauftrag von 240% überschritten

Sollten Ihre Daten fehlerhaft sein und dadurch nicht druckbar sein, so erhalten Sie von uns eine Email. Danach haben Sie die Möglichkeit die Daten fehlerkorrigiert neu hochzuladen, oder Sie bestätigen uns per Email die bereits hochgeladenen Daten, woraufhin wir dann keine weitere Haftung für das Druckergebnis übernehmen. Die angegebenen Lieferzeiten für die Produkte in unserem Online-Shop gelten erst ab dem Eingang der korrekten Daten bzw. Ihrer Freigabe. Für Aufträge mit fehlerhaften Daten können sich die Lieferzeiten verzögern. Den Status Ihres Auftrages können Sie jederzeit in Ihrem Account nachverfolgen.Folgende Punkte enthält unser Datencheck nicht:

  • Durchführung von Layoutarbeiten
  • Kontrolle auf Rechtschreibung und Grammatik
  • Kontrolle der Bildschärfe
  • Kontrolle der Position von Falzkanten sowie Perforationslinien
  • Kontrolle von Beschnitt, Randabstand der Schriften sowie Designelementen

Grundsätzlich ist unser Basis - Datencheck kostenfrei.


Prozessfarben (CMYK)
Eine Prozessfarbe entsteht durch das Drucken bestimmter Farben in unterschiedlichen Rasterwinkeln. Im klassischen Vierfarbdruck sind das die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die meisten unserer Produkte werden in diesem Verfahren gedruckt.
Unser Tipp: Die angelieferten Druckdaten sollten ausschließlich in reinem CMYK angelegt sein. Volltonfarben (auch mit alternativem CMYK-Farbraum), NChannel und DeviceN-Farbräume können zu Fehlinterpretationen bei der Belichtung führen.
Bei Verwendung von Lab oder RGB Farbräumen kann es zu Farbabweichungen kommen.Volltonfarben (z. B. HKS)
Eine Volltonfarbe (auch Schmuckfarbe oder Sonderfarbe genannt) ist eine fertig gemischte Farbe. Der Vorteil einer Volltonfarbe ist, dass auch Farben, die nicht im reinen Vierfarbdruck realisierbar sind, gedruckt werden können. Bekannte Hersteller von Volltonfarben sind z. B. HKS und Pantone. Einige unserer Produkte können mit einer HKS-Farbe gedruckt werden (z. B. Briefpapier 2/0 oder 2/1 farbig).

Trotz modernster Druckmaschinen der neuesten Generation kann es zu geringfügigen Farbabweichungen kommen. Das Druckergebnis selbst ist von sehr vielen Faktoren abhängig und wird unter anderem beeinflusst von der Papierbeschaffenheit der einzelnen Hersteller, wie Weißgrad und Laufrichtung bzw. matt oder glänzend. Auch haben die klimatischen Gegebenheiten wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Druckort einen Einfluss auf das Ergebnis. Farbabweichungen aus derartigen Gründen liegen aufgrund unseres Systems - die bestmögliche Auslastung unserer Druckformen und Maschinen - im Toleranzbereich und stellen keinen Reklamationsgrund dar.

Die angelieferten Druckdaten sollten in jedem Fall mit einem Farbprofil abgespeichert werden. Bei PDF-Daten sollte das Farbprofil nur als Ausgabeintention (Output-Intent) angegeben werden. Farbprofile mit ICC-basierenden Farben können zu einem unerwünschten Ergebnis bei der Farbwiedergabe führen und sollten deshalb vermieden werden. Unser Tipp: Falls Sie die Daten mit dem Acrobat Distiller erstellen, wählen Sie unter Farbe -> Farbmanagement „Farbe nicht ändern“ aus und wählen Sie unter Standards -> Profilname der Ausgabeintention das für Ihr Produkt zutreffende Farbprofil. Beachten Sie, dass bei dieser Methode alle Bilder und Farben bereits im Vorfeld in CMYK konvertiert werden müssen. Das Profil „ISO Coated v2 300% (ECI)“ können sie unterwww.eci.org herunterladen. Das Farbprofil „Europe ISO Coated FOGRA27“ ist ein Standardprofil der meisten Grafikanwendungen und kann (falls nicht vorhanden) unter www.adobe.de heruntergeladen werden. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter „Druckdaten“.

Die haptische Wahrnehmung (griech.: haptόs „fühlbar“, haptikόs „zum Berühren geeignet“) bezeichnet das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität.

Wir arbeiten mit verschiedenen regionalen und überregionalen Lieferdiensten zusammen. Natürlich können Sie Ihre bestellte Ware auch selbst abholen.

Bei positiven Linien (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) sollte eine Stärke von 0,25 pt (0,09 mm) verwendet werden. Bei negativen Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) eine Linienstärke von mindestens 0,5 pt (0,18 mm).
Bitte beachten Sie: Insbesondere beim Verkleinern von Grafiken sollte darauf geachtet werden, dass die Linienstärken nicht zu gering werden.

Der Gesamtfarbauftrag ist die Summe aller 4 Farbkanäle im CMYK Farbraum (4 Kanäle x 100 % = 400 %). Der Farbauftrag der Druckdaten sollte jedoch nicht über 240 % liegen. Dieser Wert verhindern ein Ablegen/Verkleben der Druckerzeugnisse. Ausnahme: Plots können mit einem Farbauftrag mit bis zu 300 % angelegt werden. Unser Tipp: Der Gesamtfarbauftrag wird im Phot0oshop unter dem Fenster „Info“ angezeigt. Bei Bildern lässt sich mit Hilfe der selektiven Farbkorrektur der Farbauftrag anpassen bzw. reduzieren. Durch eine Konvertierung in das Farbprofil‚ ISO Coated v2 300 % (ECI) (erhältlich unterwww.eci.org) lässt sich der Farbauftrag eines Bildes auf 300 % begrenzen. Zu beachten ist hierbei immer, dass eine Konvertierung das ganze Bild betrifft und alle Farbwerte verändert werden. Rein schwarze Objekte sind beispielsweise danach vierfarbig. Der Farbauftrag wird auch im Acrobat Professional unter der Ausgabevorschau farblich angezeigt.

Eine PDF-Datei kann verschiedene Rahmen enthalten. Im Idealfall stimmen MediaBox, CropBox und BleedBox Datenformat) überein und die TrimBox (Endformat) ist entsprechend kleiner. BleedBox und TrimBox sind Pflichtbestandteile des PDF/X-3:2002 Standards, die wir voraussetzen. Die TrimBox ist ausschlaggebend für die korrekte Platzierung der Daten.MediaBox
Sie definiert die Größe des Ausgabemediums und den Medienrahmen des PDF-Dokumentes. Das Dokument ist noch nicht beschnitten und enthält in der Regel die im PDF-Generator eingestellte PostScript-Seitengröße. Die MediaBox muss immer die Größte aller Boxen sein, da sie alle anderen (nachfolgend erläuterten) Boxen mit einschließen muss. Es ist die einzige Box, die in einem PDF stets enthalten sein muss.CropBox
Die CropBox (in Adobe Acrobat als Maskenrahmen bezeichnet) beschreibt den Bereich einer PDF-Seite, der auf dem Bildschirm bzw. dem Drucker ausgegeben werden soll. Voreingestellt sind die Werte der MediaBox.BleedBox (Datenformat)
Eine BleedBox beinhaltet Informationen über die Anschnittrahmen, die die Größe des Endformates zuzüglich des vorgesehenen Beschnitts definiert. Bei uns wird ein Beschnitt in der Regel von 1 mm pro Seite benötigt. Ein Anwendungsbeispiel sind Bilder, die im Anschnitt (also direkt am Seitenrand) liegen. Für eine A4-Seite, die an uns geliefert werden soll, ergibt sich bei einem Beschnitt von 1 mm somit für die BleedBox eine Breite von 210 mm + 2 mm und eine Länge von 297 mm + 2 mm, also 212 mm × 299 mm. Voreingestellt sind die Werte der CropBox.TrimBox (Endformat)
Die TrimBox ist das Endformat einer PDF-Datei ohne Beschnitt und wird auch „Endformatrahmen“ genannt.

Bei einer Farbdeckung unter 10 % kann die Farbe des Druckergebnisses sehr schwach erscheinen. Beachten Sie, 10 % Gelb wirken beispielsweise schwächer als 10 % Cyan.

Bezeichnung für die Undurchsichtigkeit des Papieres. Wenn beide Seiten eines Papieres bedruckt werden sollen, ist diese Eigenschaft besonders wichtig. Die Opazität wird dadurch erhöht, dass man der Papiermasse bei der Herstellung mehr Holzschliff oder Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd zusetzt. Durch die Füllstoffe entsteht gleichzeitig auch eine glattere Oberfläche.

PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 entsprechen. Ausführliche Informationen hierzu siehe „Druckdaten“.

In der Druckvorstufe werden die angelieferten Druckdaten mittig in einen Rahmen platziert, welcher der Größe des Datenformates entspricht. Die Daten werden von uns nicht gedreht. Die Verantwortung für den Stand von Vorder- zu Rückseite trägt der Besteller selbst. Der korrekte Stand der Daten kann überprüft werden, indem man die entsprechenden Dateien ausdruckt und deckungsgleich aufeinanderlegt. Sie finden im Datenblatt nähere Informationen zur Anlieferung der Druckdaten.

Beim Rillen werden linienförmige Vertiefungen in Papier, Karton oder Pappe eingedrückt. Das Rillen verhindert das Platzen oder Brechen des Materials beim Umlegen bzw. Falzen. Rillen wird gerne mit Nuten verwechselt. Beim Nuten wird im Gegensatz zum Rillen ein Materialspan herausgetrennt um einen Bruch des Papiers bei der Faltung zu verhindern. Deshalb ist eine Nutung erst bei sehr hohen Grammaturen sinnvoll und möglich.

Schriftgrößen unter 6 pt sollten in jedem Fall vermieden werden.

Um ein sauberes Druckbild zu gewährleisten und sicher zu stellen, dass keine wichtigen Elemente in der Weiterverarbeitung an- oder abgeschnitten werden, sollte ein Sicherheitsabstand zum Seitenrand eingehalten werden. Dieser variiert je nach Produkt. Ausführliche Informationen sind im Datenblatt des jeweiligen Produktes hinterlegt.

Beim Überdrucken werden die Farbwerte des überdruckenden Objektes mit den Farbwerten des dahinter liegenden Objektes addiert. Diese Funktion wird hauptsächlich bei schwarzem Text eingesetzt, um Blitzer auf farbigen Hintergründen zu vermeiden. Ist die Überdrucken Funktion aktiviert, wird der Hintergrund nicht ausgespart, sondern mit belichtet. Der Text wird sozusagen auf den Hintergrund gedruckt und bei leichtem Plattenversatz entstehen keine Blitzer. Überdrucken macht keinen Sinn bei weißen Objekten, da sie bei der Belichtung ‚verschwinden‘. Problematisch sind auch schwarze Flächen, die andere Objekte ganz oder teilweise abdecken, da es je nach Untergrund zu unterschiedlichen Schwarz-Werten kommt. Überdrucken kann als „Effekt“ eingesetzt werden (z.B. Schattenwirkung, indem man eine hellgraue Fläche auf Überdrucken stellt.)

Wir geben keine Garantie auf die Wiederbedruckbarkeit der Produkte(außer Briefpapier Offset weiß). Generell ist eine Wiederbedruckbarkeit jedoch von Papier, Farbe und Veredelungsprozessen abhängig.

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